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Beiträge

Rotis: Licht und Schatten

Rotis: Licht und Schatten
Rotis: Licht und Schatten

Gerrit Terstiege

Rotis: Licht und Schatten

Was ist aus Otl Aichers einstigem Domizil geworden? Ein Ortsbesuch im Allgäu

Als Wohn- und Arbeitsort Otl Aichers ist Rotis im Allgäu legendär. Welche andere Wirkungsstätte eines Designers ist so sehr zum Mythos geworden, so sehr mit einer Gestalterpersönlichkeit verbunden? Rotis war Wagnis und Vision – und zugleich ein Experiment, …

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Ästhetik des Teufels

Ästhetik des Teufels
Ästhetik des Teufels

Daniel Damler

Ästhetik des Teufels

Technik: Zentralbegriff und perspektivischer Fixpunkt im Werk von Otl Aicher

Gegen eine Idealisierung und Fetischisierung des Technischen hat sich Aicher stets verwahrt. Doch die Begeisterung für die Kraft der Maschine und die Dynamik der industriellen Fertigung zieht sich durch sein gesamtes Œuvre …

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Der grafische Blick auf die Dinge

Der grafische Blick auf die Dinge
Der grafische Blick auf die Dinge

Linus Rapp

Der grafische Blick auf die Dinge

Sachlichkeit, Reduktion und ein ausgeprägter Sinn für Ordnung bestimmen den Charakter seiner Bilder: Otl Aicher als Fotograf

Otl Aicher hat nicht nur Firmenzeichen und Piktogramme entworfen, sondern über Jahrzehnte fotografiert – und ist dabei immer wieder neue Wege gegangen. Durch syntaktische Übungen geschult, löste er die Fotografie aus der Kunst heraus und etablierte sie …

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Zeigen, nicht erklären

Zeigen, nicht erklären
Zeigen, nicht erklären

Elisabeth Spieker

Zeigen, nicht erklären

Unter der Regie von Otl Aicher: Designer, Architekten und Landschaftsplaner gestalten die Olympischen Spiele 1972

Ein heiteres Fest, das Sport, Design und Kunst vereint, hatten sie im Sinn. Gestalter unterschiedlicher Disziplinen konzipierten fröhlich bunte Sommerspiele. In München sollte sich ein offenes, rundum erneuertes Deutschland präsentieren.

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Pädagogin, Autorin, Aktivistin

Pädagogin, Autorin, Aktivistin
Pädagogin, Autorin, Aktivistin

Dagmar Engels

Pädagogin, Autorin, Aktivistin

Inge Aicher-Scholl wahrte das Erbe der Weißen Rose

Sie schuf wegweisende Bildungseinrichtungen, die dem Aufbau und der Stärkung der bundesrepublikanischen Demokratie verpflichtet waren: Inge Aicher-Scholl war Gründerin der Ulmer Volkshochschule sowie Mitgründerin der Hochschule für Gestaltung …

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Die Stadt in Schwarz und Weiß

Die Stadt in Schwarz und Weiß
Die Stadt in Schwarz und Weiß

Dagmar Rinker

Die Stadt in Schwarz und Weiß

Isny im Allgäu verdankt Otl Aicher ein Corporate Design, das prägnant, mutig und singulär ist

Schwarz-weiß und fast quadratisch, modern und kantig: Konträr zur gängigen Tourismuswerbung deutscher Städte gestaltete Otl Aicher für den Kurort Isny im württembergischen Allgäu mit auffälligen Symbolen eine Corporate Identity – das Stadtdesign.

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„Die Rotis musste verwendet werden”

„Die Rotis musste verwendet werden”
„Die Rotis musste verwendet werden”

Gerrit Terstiege

„Die Rotis musste verwendet werden”

Im Gespräch: Design-Ikone Stefan Sagmeister über Schriften, Schönheit und das Vermächtnis von Otl Aicher

Er zählt zu den international bekanntesten Grafikdesignern: Stefan Sagmeister, gebürtiger Österreicher, lebt seit beinahe 30 Jahren in New York. Berühmt gemacht haben ihn Entwürfe für Albumcover der Rolling Stones und Lou Reed, Vorträge, …

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Sie legten den Grundstein

Sie legten den Grundstein
Sie legten den Grundstein

Gui Bonsiepe

Sie legten den Grundstein

Über Inge Aicher-Scholl und Otl Aicher

Die Gründung der Hochschule für Gestaltung (HfG) in Ulm durch Inge Aicher-Scholl, Otl Aicher und Max Bill im Jahr 1953 stand in der Tradition verschiedener Strömungen: eines christlich fundierten Humanismus, eines kulturellen Kosmopolitismus und …

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Die Regenbogenspiele

Die Regenbogenspiele
Die Regenbogenspiele

Mark Holt

Die Regenbogenspiele

Eine Stadt leuchtet: Mit seinem farbenfrohen Erscheinungsbild der XX. Olympischen Sommerspiele 1972 setzte Otl Aicher ein Signal. Die junge Bundesrepublik war in der Moderne angekommen

Vom Zuschnitt des Dirndls der Hostessen über die Gestaltung der Programmhefte und Plakate bis hin zu den Entwürfen von Piktogrammen und Parkscheinen: Aichers Gestaltungsrichtlinien mit dem Regenbogen als Farbpalette und einem bunten Dackel …

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Alphawölfe

Alphawölfe
Alphawölfe

Carsten Wolff

Alphawölfe

Sie schufen die Signatur einer Epoche: die Gestalter Otl Aicher, Willy Fleckhaus, Anton Stankowski und Kurt Weidemann

Blicken wir zurück auf das deutsche Grafikdesign der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, sind es vier sehr unterschiedliche Persönlichkeiten, die – jeder auf seine Art – diese Zeit prägten: Otl Aicher, Willy Fleckhaus, Anton Stankowski und Kurt Weidemann.

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Nicht zu übersehen, hochoriginell

Nicht zu übersehen, hochoriginell
Nicht zu übersehen, hochoriginell

Martin Krampen

Nicht zu übersehen, hochoriginell

Otl Aichers Plakatstelen für die Ulmer Volkshochschule Ulm (vh)

Im Jahr 2000 stellte der Designer und Semiotiker Martin Krampen in einer umfassenden Publikation Otl Aichers 328 Plakate für die Ulmer Volkshochschule (vh) vor. Krampens Text über die Plakatstelen der vh ist diesem Buch entnommen.

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Neun Buchstaben, senkrecht

Neun Buchstaben, senkrecht
Neun Buchstaben, senkrecht

Andreas Schwarz

Neun Buchstaben, senkrecht

Von O bis R: Reden wir zur Abwechslung mal über einen Igel, über Normierung und Neurotis (bitte auf die Buchstaben klicken).

Marcel rennt ums Haus und ruft: Otl schnell, ein Igel! Der eilt herbei, bückt sich und taucht empört wieder auf – der Neunjährige, das antiautoritäre Kinderladenkind, hat ihn, die Autorität schlechthin, gefoppt und lacht auch noch und alle schauen …

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Design als Mannschaftssport

Design als Mannschaftssport
Design als Mannschaftssport

Mark Holt

Design als Mannschaftssport

Otl Aichers Team XI: Grafiker, Zeichner und Techniker aus der ganzen Welt entwarfen das Erscheinungsbild von Olympia 1972 in München.

Von 1965 bis 1972 entwarf Aicher mit einem großen Team das visuelle Erscheinungsbild der XX. Olympischen Spiele in München. Insgesamt 82 Grafiker, Zeichner und Techniker arbeiteten im Lauf dieses Mega-Projektes am Corporate Design des Sportereignisses.

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Voller Gefühl gegen Gefühlsmenschen

Voller Gefühl gegen Gefühlsmenschen
Voller Gefühl gegen Gefühlsmenschen

Robert Zoske

Voller Gefühl gegen Gefühlsmenschen

Aichers Kindheit und Jugend: Die Jahre 1922 bis 1945

Bereits während seiner Schulzeit engagierte sich Otl Aicher in Jugendbünden, die in scharfer Opposition zum Nationalsozialismus standen. Seine frühen Erfahrungen prägen ihn nachhaltig: die Naturbeobachtungen bei Fahrten, die Ablehnung des übermächtigen Staates, …

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„Der Plüsch-Waldi stimmte hinten und vorne nicht”

„Der Plüsch-Waldi stimmte hinten und vorne nicht”
„Der Plüsch-Waldi stimmte hinten und vorne nicht”

Gerrit Terstiege

„Der Plüsch-Waldi stimmte hinten und vorne nicht”

Wie ein Dackel die Welt eroberte: Die einstige Aicher-Mitarbeiterin Elena Schwaiger über Plüschtiere, Fälschungen und das echte Maskottchen der XX. Olympischen Spiele in München

Elena Schwaiger (geb. Winschermann) zählte zum Team um Otl Aicher, das für die Gesamtgestaltung der XX. Olympischen Spiele in München verantwortlich zeichnete. Als Grafik-Studentin hatte sie dort 1968 ein Praktikum begonnen. Zusammen mit Aicher …

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Menschen, die Neues wagten

Menschen, die Neues wagten
Menschen, die Neues wagten

Manuel Aicher

Menschen, die Neues wagten

Die Aichers: Eine knapp gefasste Familiengeschichte

Der Grafikdesigner hatte ein ambivalentes Verhältnis zu seinen Eltern – das lag in der Familie. Bereits sein Vater war um Distanz zu seinem Vater bemüht und suchte sich einen anderen Beruf. Auch Otl Aicher hat den väterlichen Betrieb nicht übernommen.

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„Eine strenge Zeit, eine schöne Zeit“

„Eine strenge Zeit, eine schöne Zeit“
„Eine strenge Zeit, eine schöne Zeit“

Florian Aicher

„Eine strenge Zeit, eine schöne Zeit“

Zeichnen in Rotis: Die einstige Aicher-Mitarbeiterin Reinfriede Bettrich spricht über Handskizzen, die ersten Computer und den Alltag im Büro.

Sie blieb 16 Jahre lang Rotis treu: Die Bauzeichnerin Reinfriede Bettrich, geborene Wägele, war gerade 18, als sie 1975 von Otl Aicher angestellt wurde. Fortan war sie für Ausarbeitung und Qualität der hochgerühmten Zeichnungen zuständig.

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Wege aus der Uniformität

Wege aus der Uniformität
Wege aus der Uniformität

Claus Michael Semmler

Wege aus der Uniformität

Otl Aichers Leitsysteme für Flughäfen, U-Bahn-Stationen und Krankenhäuser gelten nach wie vor als beispielhaft

Die von Otl Aicher entwickelten Leitsysteme sind in keinem Fall bloße Aneinanderreihung von Schriften und Schildern, sondern stets Teil eines ausgeklügelten Corporate Designs. Im Zusammenspiel mit den Verkehrsanlagen werden sie sogar zu ästhetischen Ensembles.

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Reichhaltiger Fundus

Reichhaltiger Fundus
Reichhaltiger Fundus

Christiane Wachsmann

Reichhaltiger Fundus

Wie der Aicher-Nachlass ins HfG-Archiv / Museum Ulm kam

Der Werknachlass von Otl Aicher wurde im Sommer 1996 von der Familie Aicher-Scholl an das HfG-Archiv / Museum Ulm übergeben. Aus dieser umfassenden Sammlung stammen auch zahlreiche Dokumente dieser Website.

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Die kommunikative Küche: Aichers Rezepte für Bulthaup

Die kommunikative Küche:  Aichers Rezepte für Bulthaup
Die kommunikative Küche:  Aichers Rezepte für Bulthaup

Gerrit Terstiege

Die kommunikative Küche: Aichers Rezepte für Bulthaup

„Die Küche zum Kochen” – Genese eines Buches, das noch immer aktuell ist

Rund ein Jahrzehnt lang, von 1981 bis 1991, waren Otl Aicher und sein Team für den Küchenhersteller Bulthaup tätig. Die Zusammenarbeit brachte mit „Die Küche zum Kochen” ein lesenswertes, nach wie vor relevantes Buch hervor – und prägt bis heute das bayerische Unternehmen. 

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Schreiben als Sehnsucht und Leidenschaft

Schreiben als Sehnsucht und Leidenschaft
Schreiben als Sehnsucht und Leidenschaft

Chup Friemert

Schreiben als Sehnsucht und Leidenschaft

Le Violon d'Ingres oder Ein Versuch, die Texte Otl Aichers zu verteidigen.

Als Homme de Lettres hat er sich charakterisiert, als ein Mann der Schrift und des Wortes. 16 Bücher sind – mitunter postum –  unter seinem Namen erschienen; autobiographische Schriften darunter, ebenso Lehrbücher, Bildbände und Aufsatzsammlungen. Mehr als hundert Bücher hat Aicher angeregt und in aller Regel auch selbst gestaltet. Das Büchermachen und Publizieren war Bestandteil seiner Designstrategie.

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Die Form wirft sich in Positur

Die Form wirft sich in Positur
Die Form wirft sich in Positur

Florian Aicher

Die Form wirft sich in Positur

Otl Aicher und seine Kritik am Auto

Rund ein Jahrzehnt lang, von 1981 bis 1991, waren Otl Aicher und sein Team für den Küchenhersteller Bulthaup tätig. Die Zusammenarbeit brachte mit „Die Küche zum Kochen” ein lesenswertes, nach wie vor relevantes Buch hervor – und prägt bis heute das bayerische Unternehmen. 

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